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Spiel- und Naturerlebnispfad Kriemhildstraße

Ein langjähriges Projekt wurde gestern im Bernauer Stadtteil Nibelungen abgeschlossen: der Spiel- und Naturerlebnispfad Kriemhildstraße. Entstanden ist ein barrierefreise Naherholungsgebiet, das zum einen verschiedene Spielstationen für Kinder bietet, zum anderen aber auch Möglichkeiten zur Naturbeobachtung und Entspannung. Bürgermeister André Stahl enthüllte zum Projektabschluss gemeinsam mit Kindern der benachbarten Grundschule an der Hasenheide eine Tafel, die die Besucherinnen und Besucher über die dort ausgestellten Kunstwerke informiert.

Es ist eine wahre grüne Oase, die sich hinter dem Schulgelände am Schönfelder Weg verbirgt. Auf rund 14.000 Quadratmetern wurde bereits im letzten Jahr ein Naherholungsgebiet geschaffen, das mit seinen barrierefreien Wegen und vielen Sitz- und Spielmöglichkeiten zum Verweilen einlädt. Die ursprüngliche Idee dafür stammt noch aus dem Jahr 2009. Damals hatte die Stadtverwaltung den Auftrag erhalten, die Errichtung eines Spielplatzes im Wohngebiet Nibelungen zu prüfen. Doch es musste zugleich noch ein weiteres Thema bearbeitet werden: die Regenwasserproblematik. Aufgrund des anhaltenden Zuzugs nach Nibelungen und des angrenzenden Straßenbaus wurde die Klärung der Frage, wie mit dem anfallenden Regenwasser umgegangen werden kann, immer wichtiger.

Mit der Schaffung des Spiel- und Naturerlebnispfads Kriemhildstraße konnten nun „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden“, erklärte André Stahl. Einerseits sei eine geordnete Entwässerung realisiert und dabei der Naturraum weitestgehend erhalten worden. Andererseits sei ein neuer Freiraum für die Anwohnerinnen und Anwohner aus Nibelungen entstanden, der bereits von vielen genutzt werde. 380.000 Euro wurden für die Realisierung des gesamten Vorhabens verwendet.

„Ich hoffe, dass dies ein aktiv gelebter Ort des Austauschs und der Begegnung wird“, so der Bürgermeister. Dazu beitragen werden mit Sicherheit auch die drei Kunstwerke, die jetzt auf dem Gelände aufgestellt wurden. Sie stammen aus dem internationalen Bildhauersymposium „Steine ohne Grenzen“, das 2011 in Bernau stattfand und standen bislang im Stadtpark.

Folgende Kunstwerke sind nun auf dem Areal zu sehen:

• „Sonnenstrahlen“ von Valentina Dusavitzkaya (Russland), Granitsteine
• „Steine der Begegnung“ von Silvia Christine Fohrer (Deutschland), portugiesischer Granit/teilpoliert
• „Silence“ von Dominika Griesgraber (Polen/Frankreich), brasilianischer Granit

 
 Text: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin